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7. Schlußbetrachtung „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner
Welt“
( L. Wittgestein )
„was nicht sprechbar ist, ist auch nicht
denkbar“
Diese beide Zitate drücken sehr deutlich aus, welche
Macht Sprache hat.
Bezogen auf das Thema „Frauensprache
⇔
Männersprache“ ist abschließend festzustellen, daß es
keine richtige und keine falsche Sprache gibt. Es ist auch nicht erstrebenswert,
wenn Frauen jetzt anfangen würden wie Männer zu reden oder umgekehrt.
Ich denke, Frauen sollten versuchen, in allen Bereichen der Gesellschaft
präsent zu sein, denn das ist die beste Möglichkeit ihre Sprache
akzeptierter und verstandener zu machen. Männer sollten versuchen, mehr auf
die weibliche Sprechweise zu achten und begreifen, daß sie kein Defizit
ist, sondern nur „anders“. Allerdings schätze ich die Chancen
dafür in nächster Zukunft nicht sehr optimistisch ein. Im Rahmen
dieses Belegs habe ich mit einigen Frauen über dieses Thema gesprochen und
festgestellt, daß leider auch die Mehrheit der Frauen die Notwendigkeit
einer Entwicklung zu einer frauengerechteren Sprache nicht sieht. Solange das
Thema aber nur an den Universitäten und in feministischen Kreisen zu Hause
ist, fehlt die Basis für wirklich greifende
Veränderungen.
Ich persönlich habe beim schreiben dieses Beleges
versucht in einer Frauengerechten Sprache zu schreiben und habe festgestellt,
wie schnell
„man“!!! immer wieder in altbewährtes
zurückfällt.
„Keiner versteht den anderen ganz, weil keiner bei
demselben Wort genau das selbe denkt wie der andere.“ ( J.W.
Goethe )
Fremdwortverzeichnis
anthropologisch = menschenkundlich
Archilexem = Oberbegriff, Sammelbegriff
Diminutiva = Verkleinerungsform
defizitär =
einen Verlust ergebend
et
cetera = und so
weiter
emphatische = nachdrücklich,
eindringlich, mit hoher Stimme
ethnologischen = völkerkundlich
Euphemismen = beschönigende
Bezeichnung
Feminismus =
Richtung der Frauenbewegung, die ein neues
Selbstverständnis
der Frau und die Aufhebung der traditionellen Rollenverteilung
anstrebt
latent = verborgen, versteckt
Linguistik = Sprachwissenschaft
primär = vorrangig,
in erster Linie
Vulgär = gewöhnlich,
primitiv
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