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Frauensprache - Männersprache

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1. Einleitung

Frauen und Männer unterscheidet das Geschlecht, die Kleidung, der Gang, die Stimme und noch vieles mehr. Das wirft folgende Frage auf :

Wie ist es mit der Sprache ?

Sprechen Frauen anders als Männer ?
Die Anfänge der feministischen Sprachwissenschaft liegen in den USA der siebziger Jahre. In der BRD hielt im Wintersemester 1974/75 Ingrid Guentherodt erstmals ein Hauptseminar zu „Rollenverhalten der Frau und Sprache“. Vorreiterinnen in der BRD waren die Feministinnen Senta Trömmel- Plötz und Luise F. Pusch. Letztere war es auch, die Ende der siebziger Jahre den Begriff der „ Feministischen Linguistik“ prägte. Für Senta Trömmel-Plötz war die Geburtsstunde der feministischen Sprachwissenschaft der Moment,
„als bestimmte Feministinnen einen Blick auf ihr eigenes Fachgebiet warfen oder eher, als bestimmte Linguistinnen feministische Ideen auf ihre eigene Wissenschaft angewendeten. Zwei Interessen stießen zusammen.
Die Entscheidende Triebkraft für die Beschäftigung mit weiblicher Sprache war die neue Frauenbewegung. Diese entstand aus der 68er Studentenbewegung, denn dort wurde nicht nur über Politik sondern auch das Verhältnis der Geschlechter zueinander diskutiert und analysiert. Die Frauen wollten es nicht länger hinnehmen, daß sie zwar Flugblätter tippen, während der Diskussionsrunden Kaffee kochen und die Kinder betreuen duften, beim politischen Diskurs und bei Visionen zu einer Umgestaltung der Gesellschaft aber weitestgehend ausgeschlossen wurden. In dieser Zeit gründeten sich politische Frauengruppen und es entstanden viele Frauenzentren. Die Frauen stellten fest das die sprachlichen Ausdrucksmittel von männlichem Denken und Empfinden geprägt waren.
Um das zu ändern und der Weiblichkeit auch in der Sprache Ausdruck zu verleihen, wurde eine Veränderung in der Sprache und im Sprechen angestrebt.
Das Argument zu dieser Zeit bestand darin, daß das vom allgemeinen
(allgemein = männlich) Sprechen abweichende weibliche Sprechen defizitär sei. Durch die feministischen Linguistikerinnen wurde das weibliche Sprechen aber als positiv deklariert. Also nicht als mangelhaft gegenüber dem männlichen Sprechen, sondern als das andere Sprechen im Sinne von Differenz zum männlichen Sprechen.
Ist es für Männer meistens oberste Prämisse Informationen zu vermitteln, so ist es für Frauen wichtig einen emotionalen Bezug zu ihren GesprächspartnerInnen herzustellen und eine positive Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Das miteinander Sprechen und vor allem das gegenseitige richtige Verstehen ist mit gleichgeschlechtlichen GesprächspartnerInnen somit unbelasteter. Man spricht ja die „gleiche Sprache“. Kommen nun aber ein Mann und eine Frau im Berufs-, Alltags-, Privat- oder Eheleben in eine Gesprächssituation, dann gibt es nicht selten Mißverständnisse bzw. erstaunliche Unterschiede zwischen dem was mit dem Gesagten ausgedrückt werden sollte und dem was verstanden wurde.
( siehe Punkt 6.2. )
  
Lob der Vernunftehe: Eine Streitschrift für mehr Realismus in der Liebe
Siehe auch:
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Die Psychologie sexueller Leidenschaft
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